Die Fußreflexzonenmassage ist eine besondere Massage im Bereich der Physiotherapie. Nicht jeder, der regelmäßig Physiotherapie in Anspruch nimmt, hat auch schon die verkleinerte Version der Rückenmassage, die Fußreflexzonenmassage kennengelernt. Sie ist ideal nach einer Entfernung der Haare mit einem Rasierer.

Die Unterseite des Fußes ist ein Abbild des Körpers und seiner Organe, so dass die Massage der entsprechenden Fußreflexzonen zu einer Anregung des Stoffwechsels und der Organfunktion führt. Man sollte keine zu detaillierten Erwartungen an die Fußreflexzonenmassage haben, zum Beispiel, dass man durch das Massieren des Zehs Kopfschmerzen beheben kann, sondern man kann eine Verbesserung der allgemeinen Stoffwechselfunktion erwarten. Eventuell spüren Sie auch, wie einzelne Organe verstärkt arbeiten, zum Beispiel die Niere, die Leber oder der Verdauungsbereich. Manchmal merkt man auch, dass es an der einen oder anderen Stelle zwackt. Die generelle Annahme bei der Fußreflexzonenmassage ist, dass die Fußsohle als Eintrittsstelle des Körpers gilt und eine Wirkung auf das gesamte Körpersystem hat.

Auch ein elektrisches Fußmassagegerät, wie es im Fußmassagegerät Test vorgestellt wird, kann zur Reflexzonenmassage eingesetzt werden.

Bekannt ist diese Form der Massage seit mehr als 5000 Jahren. Die Technik kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und soll die Lebensenergie freisetzen und die Energieflüsse im Körper mobilisieren. Die Lymph- und Blutzirkulation im Körper soll angeregt werden. Grundsätzlich ist es so, dass einzelne Punkte des Fuße mit den Organen und Körperregionen in Verbindung stehen. Gerade der Fuß verfügt über ein sehr enges Nervengeflecht, wodurch dieser Teil des Körpers besonders empfindlich ist. Die Fußreflexzonenmassage, die heute in westlichen Ländern angewendet wird, wurde von dem amerikanischen Arzt W.F. Fitzgerald entwickelt. Er begründete die Lage der Fußreflexzonen aus dem Wissen der fernöstlichen Kulturen und zeichnete eine Art Landkarte des menschlichen Fußes.

Funktionsbereiche der Fußreflexzonenmassage

  • Vorderteil des Fußes mit Zehen: Kopf mit seinen Innenliegenschaften
  • Innenkante des Fußes: Funktion der Wirbelsäule
  • Außenkante des Fußes: Arme mit Schultern bis zum Ellenbogen, von der Hüfte bis zum Knie
  • Ballen des Fußes: Bereiche für Lunge, Herz, Brust und Schilddrüse
  • Ferse: unterer Rücken mit Gesäß und Ischiasnerv
  • Gewölbe des Fußes: innere Organe

Der Fuß ist in seiner Anlage so komplex, dass die Fußreflexzonenmassage auch für die Bearbeitung eines bestimmten Körperbereichs eingesetzt werden kann. Ähnlichkeit hat diese Therapie mit der Ohrakupunktur.

Was die Massage der Fußreflexzonen bewirkt

Bei der Fußreflexzonenmassage legt der Patient sich auf den Rücken. Der Massagetherapeut massiert die einzelnen Fußreflexzonen, nachdem er vorher mit dem Patienten besprochen hat, ob spezielle Beschwerden vorliegen. Man kann mit dieser Art der Massage Schmerzen, Symptome und psychische Beschwerden behandeln. Jeder Patient muss letztendlich selbst entscheiden, wie er die Fußreflexzonenmassage verträgt. Sie kann aber sehr effektiv sein. Die Durchblutung wird auf jeden Fall angeregt, Schmerzen im Fuß und in den Fußgelenken können verbessert werden und die Lymphe kann besser abgeleitet werden. Verspannungen in den Beinmuskeln können gelockert werden.

Gibt es spezielle Krankheiten, die damit behandelt werden können?

Die Wirkungsweise der Fußreflexzonenmassage wird von vielen Schulmedizinern angezweifelt, deswegen liegt hierbei auch keine verschreibungspflichtige Leistung vor. Die Anregung der Nervenbahnen und Lymphflüsse ist allerdings bei normal empfindlichen Personen feststellbar. Auch die Beweglichkeit des Fußes und mögliche Schmerzen können dabei verbessert werden. Wer Interesse an Massage, vor allem Wellnessmassage hat, der sollte die Fußreflexzonenmassage dringend ausprobieren.